Studium

Mit dem Ziel, den analytischen Blick auf die Sprache, deren Verwendung und deren Kontext zu schärfen, bietet das LInguistikteam ein Ausbildung mit besonderem Augenmerk auf die Verbindungen zwischen :

  • THEORIE.— Der Begriff der Sprache ist untrennbar verbunden mit den theoretischen Strömungen und Modellen, die sie begrifflich gefasst und in der Vergangenheit theoretisch untermauert haben. Die Herausforderung besteht darin, die Studierenden für diese verschiedenen Herangehensweisen, Erkenntnistheorien und theoretischen Werkzeuge zu sensibilisieren, die eine wissenschaftliche Beschreibung der Sprache erst möglich machen.
  • EMPIRIE.— Die angewandte Vorgehensweise schreibt der analytischen Arbeit an empirischen Daten eine massgebliche Bedeutung zu: Feldforschung, das Sammeln von Daten im natürlichen Umfeld, Aufbereitung und Transkription dieser Daten, Analysen, die sich auf eine Vielzahl von Beobachtungen stützen (innerhalb des Texts, des gesprochenen Worts, der mediatisierten Kommunikation, der Gestik und Körperlichkeit).
  • ANWENDUNG— Die in der Empirie verankerte konzeptuelle Reflexion ermöglicht unterschiedliche Formen von Interventionen in verschiedenen Anwendungsbereichen: im Bildungswesen, aber auch in anderen beruflichen und institutionellen Kontexten, wie das Gesundheitswesen, Unternehmen, in denen die Erkenntnisse aus der Linguistik für Beratung, Mediation und Koordination genutzt werden können.

Im Laufe ihres Studiums werden die Studierenden dazu angehalten, sich eingehend mit verschiedensten Korpora zu beschäftigen, in der Feldforschung mitzuwirken und methodologisch und theoretisch begründete Analysen zu erstellen. Bereits während des BA- und MA-Studiums, aber vor allem auf Doktoratsstufe werden die Studierenden an den Forschungsarbeiten des Linguistikteams beteiligt.